Haselnussmakronen: 3 einfache Rezepte für Weihnachten
Sobald es in der Küche nach gerösteten Haselnüssen und frisch gebackenen Plätzchen duftet, fühlt sich die Adventszeit für mich erst richtig vollständig an. Haselnussmakronen gehören dabei zu den Weihnachtsplätzchen, die mit wenigen Grundzutaten auskommen und sich trotzdem sehr unterschiedlich gestalten lassen.
In diesem Artikel findest du drei Varianten:
- klassische Haselnussmakronen,
- Espresso-Haselnussmakronen mit Salzkaramell,
- Schoko-Haselnussmakronen.
Alle drei Rezepte basieren auf fest geschlagenem Eiweiß, Zucker und gemahlenen Haselnüssen. Trotzdem unterscheiden sie sich deutlich im Geschmack: klassisch und nussig, kräftig mit Kaffee und Karamell oder intensiv schokoladig.
Möchtest du neben Makronen noch weitere Plätzchen mit Nüssen backen, findest du in meinem Artikel 6 einfache Haselnuss-Plätzchen zusätzliche Ideen für die Weihnachtsdose.
Suchst du dagegen gezielt nach festlichen Rezepten ohne klassischen Haushaltszucker, passen dazu meine 5 Weihnachtsrezepte ohne Haushaltszucker.
Sind Haselnussmakronen glutenfrei?
Die eigentliche Makronenmasse kommt ohne klassisches Mehl aus. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass die fertigen Haselnussmakronen glutenfrei sind.
Normale Backoblaten können Weizen enthalten. Auch bei:
- Schokolade,
- Karamellbonbons,
- Gewürzen,
- gemahlenen Haselnüssen
solltest du die jeweilige Zutatenliste und mögliche Spurenhinweise prüfen.
Die Bezeichnung „glutenfrei“ darf nur für Lebensmittel verwendet werden, die höchstens 20 Milligramm Gluten pro Kilogramm enthalten. Wer aufgrund einer Zöliakie streng glutenfrei backen muss, sollte deshalb ausschließlich entsprechend gekennzeichnete Zutaten verwenden und zusätzlich auf eine saubere, kontaminationsfreie Zubereitung achten.
Du kannst die Makronen alternativ ohne Oblaten direkt auf Backpapier oder einer geeigneten Silikonbackmatte backen.
Haselnussmakronen richtig vorbereiten
Makronen sehen unkompliziert aus. Trotzdem können kleine Fehler dazu führen, dass die Masse verläuft, der Eischnee zusammenfällt oder das Gebäck zu trocken wird.
Verwende eine saubere und fettfreie Schüssel
Schon kleine Mengen Fett können verhindern, dass das Eiweiß stabil aufgeschlagen wird.
Achte deshalb darauf, dass:
- die Schüssel vollständig sauber ist,
- die Rührbesen fettfrei sind,
- kein Eigelb im Eiweiß landet.
Metall- oder Glasschüsseln lassen sich meist besonders zuverlässig entfetten.
Trenne die Eier sorgfältig
Trenne jedes Ei am besten zunächst über einer kleinen separaten Schüssel. So gelangt nicht die gesamte Eiweißmenge in Kontakt mit Eigelb, falls beim letzten Ei etwas schiefgeht.
Rohe Eier können Krankheitserreger wie Salmonellen tragen. Verarbeite sie deshalb zügig, probiere die ungebackene Makronenmasse nicht und reinige Hände, Arbeitsflächen sowie Küchengeräte nach dem Kontakt gründlich. Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt für eine sichere Erhitzung grundsätzlich mindestens zwei Minuten bei einer Kerntemperatur von 70°C.
Lasse den Zucker langsam einrieseln
Schlage das Eiweiß zunächst auf, bis es weiß und schaumig wird. Gib den Zucker anschließend portionsweise hinzu.
Die Masse ist richtig, wenn sie:
- fest,
- glatt,
- glänzend
ist und beim Herausziehen der Rührbesen stabile Spitzen bildet.
Ein Handrührgerät* ist dafür praktisch. Eine bereits vorhandene Küchenmaschine oder ein stabiler Schneebesen funktionieren ebenfalls.
🥚 WTF-Fakt: Schon eine kleine Spur Eigelb oder Fett kann ausreichen, damit sich das Eiweiß nicht zuverlässig steif schlagen lässt.
Hebe die Haselnüsse vorsichtig unter
Gemahlene Haselnüsse werden nicht mit dem Handrührgerät eingerührt.
Verwende einen Teigschaber und bewege ihn:
- am Schüsselrand nach unten,
- unter die Masse,
- vorsichtig nach oben.
Rühre nur so lange, bis keine trockenen Haselnussstellen mehr sichtbar sind. Zu kräftiges oder langes Rühren drückt Luft aus dem Eischnee.
Forme möglichst gleich große Makronen
Du kannst die Masse mit zwei Teelöffeln aufsetzen.
Gleichmäßiger werden die Makronen mit einem Spritzbeutel mit großer Lochtülle*. Als kostenlose Alternative eignet sich ein stabiler Gefrierbeutel, dessen untere Ecke sauber abgeschnitten wird.
Verwende eine große Öffnung, damit die Nussmasse nicht stecken bleibt.
1. Klassische Haselnussmakronen
Diese Variante ist der unkomplizierte Klassiker: außen leicht fest, innen weich und deutlich nussig. Wenn du zum ersten Mal Makronen backst, würde ich mit diesem Rezept beginnen.

Rezeptübersicht
- Menge: etwa 28 bis 30 Makronen
- Vorbereitung: etwa 20 Minuten
- Backzeit: 12 bis 15 Minuten
- Abkühlzeit: etwa 30 Minuten
- Backtemperatur: 150 °C Ober-/Unterhitze oder 130 °C Umluft
Zutaten
- 3 Eiweiß, Ei Größe M
- 1 Prise Salz
- 120 g feiner Zucker
- 1 TL Vanilleextrakt oder Vanillepaste
- 200 g gemahlene Haselnüsse
- etwa 28 bis 30 Backoblaten mit ungefähr 40 bis 50 mm Durchmesser oder Backpapier
- optional: 28 bis 30 ganze Haselnüsse
Zubereitung
- Heize den Backofen auf 150 °C Ober-/Unterhitze oder 130 °C Umluft vor.
- Belege ein Backblech mit Backpapier und verteile darauf die Oblaten. Wenn du ohne Oblaten backst, setzt du die Masse später direkt auf das Backpapier.
- Gib das Eiweiß mit der Prise Salz in eine saubere, fettfreie Schüssel.
- Schlage das Eiweiß zunächst auf mittlerer und anschließend auf höherer Stufe steif.
- Lasse den Zucker langsam und portionsweise einrieseln. Schlage weiter, bis eine feste und glänzende Masse entstanden ist.
- Hebe Vanille und gemahlene Haselnüsse mit einem Teigschaber vorsichtig unter.
- Setze mit zwei Teelöffeln oder einem Spritzbeutel kleine, möglichst gleich große Häufchen auf die Oblaten.
- Drücke auf Wunsch jeweils eine ganze Haselnuss leicht in die Mitte.
- Backe die Haselnussmakronen auf der mittleren Schiene etwa 12 bis 15 Minuten. Die Oberfläche soll leicht fest wirken, die Makronen sollen aber nicht dunkel werden.
- Lasse sie vollständig auf dem Blech auskühlen. Erst danach vorsichtig vom Backpapier lösen oder in eine Dose legen.
Mein Gelingtipp
Makronen werden beim Abkühlen noch fester. Nimm sie deshalb lieber etwas früher aus dem Ofen, statt auf eine kräftige Bräunung zu warten.
Ohne Oblaten können sie etwas stärker am Papier haften. Löse sie erst, wenn sie vollständig ausgekühlt sind.
2. Espresso-Haselnussmakronen mit Salzkaramell
Diese Variante schmeckt kräftiger und passt besonders gut zu Kaffee oder als kleines Gebäck nach einem Adventsessen.
Das Espressopulver kommt direkt in die trockenen Haselnüsse. Dadurch wird keine zusätzliche Flüssigkeit in den Eischnee gegeben.
Das Salzkaramell wird erst auf die vollständig ausgekühlten Makronen verteilt.

Rezeptübersicht
- Menge: etwa 28 bis 30 Makronen
- Vorbereitung: etwa 25 Minuten
- Backzeit: 12 bis 14 Minuten
- Abkühlzeit: etwa 30 Minuten
- Dekoration: etwa 10 Minuten
- Backtemperatur: 150 °C Ober-/Unterhitze oder 130 °C Umluft
Zutaten für die Makronen
- 3 Eiweiß, Ei Größe M
- 1 Prise Salz
- 110 g feiner Zucker
- 200 g gemahlene Haselnüsse
- 2 gestrichene TL Instant-Espressopulver
- etwa 28 bis 30 Backoblaten oder Backpapier
Zutaten für das Salzkaramell
- 60 g weiche Karamellbonbons
- 20 g Sahne
- 1 sehr kleine Prise Fleur de Sel oder feines Meersalz
Zubereitung
- Heize den Backofen auf 150 °C Ober-/Unterhitze oder 130 °C Umluft vor.
- Lege ein Backblech mit Backpapier aus und verteile darauf die Oblaten.
- Vermische die gemahlenen Haselnüsse gründlich mit dem Espressopulver.
- Schlage das Eiweiß mit der Prise Salz in einer sauberen, fettfreien Schüssel steif.
- Lasse den Zucker langsam einrieseln und schlage weiter, bis die Masse fest und glänzend ist.
- Hebe die Espresso-Haselnuss-Mischung vorsichtig mit einem Teigschaber unter.
- Setze kleine Häufchen auf die Oblaten oder direkt auf das Backpapier.
- Backe die Makronen auf der mittleren Schiene etwa 12 bis 14 Minuten. Sie sollen leicht fest, aber nicht dunkel und trocken werden.
- Lasse sie vollständig auskühlen.
- Schneide oder brich die Karamellbonbons in kleinere Stücke.
- Erwärme sie gemeinsam mit der Sahne bei niedriger Hitze in einem kleinen Topf. Rühre regelmäßig und lasse die Mischung nicht unbeaufsichtigt.
- Sobald ein glattes Karamell entstanden ist, nimmst du den Topf vom Herd und lässt die Masse einige Minuten abkühlen. Sie soll noch fließfähig, aber nicht mehr sehr heiß sein.
- Verteile das Karamell sparsam mit einem Teelöffel oder in dünnen Linien über den Makronen.
- Gib auf jede Makrone höchstens einige wenige Salzkristalle.
- Lasse das Karamell fest werden und stelle die Makronen anschließend gut verschlossen in den Kühlschrank.
Mein Gelingtipp
Verwende das Salz wirklich zurückhaltend. Es soll die Süße des Karamells ausgleichen und nicht den gesamten Geschmack übernehmen.
Das Karamell darf außerdem nicht kochend heiß auf die Makronen gegeben werden. Es wird beim kurzen Abkühlen etwas dickflüssiger und lässt sich dann kontrollierter verteilen.
Aufbewahrung
Da das Topping Sahne enthält, sollten diese Makronen:
- gekühlt,
- gut verschlossen,
- getrennt von trockenen Plätzchen
aufbewahrt und möglichst innerhalb weniger Tage verzehrt werden.
Nimm sie ungefähr 15 bis 20 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank.
Möchtest du sie länger trocken aufbewahren, kannst du die Espressomakronen zunächst ohne Topping lagern und das Salzkaramell erst kurz vor dem Servieren hinzufügen.
3. Schoko-Haselnussmakronen
Die Schoko-Variante erhält durch Backkakao und fein gehackte Zartbitterschokolade einen kräftigeren Geschmack.
Die Schokolade wird erst am Ende kurz untergehoben, damit die Masse nicht unnötig stark zusammengerührt wird.

Rezeptübersicht
- Menge: etwa 28 bis 30 Makronen
- Vorbereitung: etwa 25 Minuten
- Backzeit: 12 bis 15 Minuten
- Abkühlzeit: etwa 30 Minuten
- Backtemperatur: 150 °C Ober-/Unterhitze oder 130 °C Umluft
Zutaten
- 3 Eiweiß, Ei Größe M
- 1 Prise Salz
- 120 g feiner Zucker
- 180 g gemahlene Haselnüsse
- 15 g ungesüßter Backkakao
- 50 g Zartbitterschokolade, fein gehackt
- etwa 28 bis 30 Backoblaten oder Backpapier
Zubereitung
- Heize den Backofen auf 150 °C Ober-/Unterhitze oder 130 °C Umluft vor.
- Lege ein Backblech mit Backpapier aus und verteile darauf die Oblaten.
- Vermische die gemahlenen Haselnüsse mit dem Backkakao.
- Hacke die Zartbitterschokolade möglichst fein. Zu große Stücke erschweren das Formen der Makronen.
- Schlage Eiweiß und Salz in einer fettfreien Schüssel steif.
- Lasse den Zucker nach und nach einrieseln und schlage die Masse weiter, bis sie fest und glänzend ist.
- Hebe zuerst die Haselnuss-Kakao-Mischung vorsichtig unter.
- Gib anschließend die fein gehackte Schokolade hinzu und verteile sie mit möglichst wenigen Bewegungen in der Masse.
- Setze kleine Häufchen auf die Oblaten oder direkt auf das Backpapier.
- Backe die Schoko-Haselnussmakronen etwa 12 bis 15 Minuten auf der mittleren Schiene.
- Lasse sie vollständig auf dem Blech auskühlen.
Mein Gelingtipp
Bei den dunklen Makronen ist die Bräunung schwerer zu erkennen. Orientiere dich deshalb stärker an der Oberfläche und der Backzeit.
Die Außenseite darf sich leicht fest anfühlen. Backe sie nicht vorsorglich länger, da sie sonst innen schnell trocken werden.
Möchtest du nach den Makronen noch ein cremiges Weihnachtsdessert vorbereiten, passt dazu mein Spekulatius-Cheesecake.
Häufige Fehler beim Makronenbacken
Der Eischnee wird nicht fest
Mögliche Ursachen:
- Eigelb ist in das Eiweiß gelangt.
- Schüssel oder Rührbesen waren fettig.
- Der Zucker wurde zu früh oder auf einmal hinzugegeben.
- Das Eiweiß wurde nicht lange genug geschlagen.
Verwende saubere Arbeitsgeräte und lasse den Zucker erst einrieseln, wenn das Eiweiß bereits deutlich schaumig ist.
Die Makronen verlaufen
Mögliche Ursachen:
- Der Eischnee war nicht stabil genug.
- Die Haselnüsse wurden zu kräftig eingerührt.
- Die Masse stand zu lange vor dem Backen.
- Die einzelnen Häufchen waren zu groß.
Forme und backe die Makronen möglichst direkt nach dem Unterheben der Haselnüsse.
Die Makronen sind trocken
Mögliche Ursachen:
- zu lange Backzeit,
- zu hohe Temperatur,
- sehr kleine Makronen,
- zu wenig Nussmasse,
- zu langes Rühren.
Makronen müssen nicht kräftig gebräunt sein. Sie festigen sich beim Auskühlen weiter.
Die Makronen kleben am Backpapier
Lasse sie vollständig auskühlen.
Warme Makronen sind deutlich empfindlicher. Oblaten oder eine geeignete Silikonbackmatte können das Ablösen erleichtern.
Die Oberfläche reißt
Kleine Risse sind bei Makronen nicht ungewöhnlich und verändern den Geschmack nicht.
Sehr starke Risse können entstehen, wenn:
- die Temperatur zu hoch ist,
- die Makronen sehr groß geformt wurden,
- die Oberfläche zu schnell trocknet.
Kleine Geschmacksvarianten
Wenn du die Grundmasse beherrschst, kannst du sie vorsichtig anpassen.
Weihnachtliche Gewürze
Zur klassischen Variante passen kleine Mengen:
- Zimt,
- Vanille,
- Lebkuchengewürz,
- sehr sparsam dosierte Tonkabohne.
Verwende Gewürze zurückhaltend, damit der Haselnussgeschmack erhalten bleibt.
Ganze oder gehackte Haselnüsse
Du kannst vor dem Backen:
- eine ganze Haselnuss,
- wenige gehackte Haselnüsse
auf die Makronen setzen.
Schokoladenüberzug
Vollständig ausgekühlte klassische Makronen können zur Hälfte in geschmolzene Zartbitterschokolade getaucht werden.
Lasse die Schokolade anschließend vollständig fest werden, bevor du die Plätzchen in eine Dose legst.
Weniger Haushaltszucker
Reduziere oder ersetze den Zucker in diesen Rezepten nicht beliebig.
Zucker beeinflusst bei Makronen nicht nur die Süße, sondern auch:
- die Stabilität des Eischnees,
- die Feuchtigkeit,
- die Oberfläche,
- die Konsistenz.
Ein vollständiger Austausch gegen Erythrit oder Xylit kann das Backergebnis deutlich verändern. Größere Mengen von Zuckeralkoholen können außerdem Verdauungsbeschwerden verursachen; Xylit ist für Hunde und einige weitere Tierarten giftig.
Weitere Grundlagen findest du in Haushaltszucker beim Backen reduzieren: 7 wichtige Regeln.
Haselnussmakronen richtig aufbewahren
Lasse alle Makronen vollständig auskühlen, bevor du sie verpackst.
Restwärme kann in einem geschlossenen Behälter Feuchtigkeit erzeugen. Feuchtigkeit, Wärme und Zeit beeinflussen die Haltbarkeit und können die Schimmelbildung begünstigen.
Klassische und Schoko-Haselnussmakronen
Bewahre sie:
- kühl,
- trocken,
- lichtgeschützt,
- in einer gut schließenden Dose
auf.
Eine Plätzchendose aus Metall* ist dafür praktisch. Eine bereits vorhandene, saubere und gut schließende Dose aus Metall, Glas oder geeignetem Kunststoff reicht ebenfalls aus.
Trenne mehrere Lagen mit Backpapier, damit die Makronen nicht aneinanderkleben.
Kontrolliere die Plätzchen vor dem Servieren immer auf:
- ungewöhnlichen Geruch,
- starke Feuchtigkeit,
- sichtbare Verfärbungen,
- Schimmel.
Espresso-Karamell-Makronen
Die mit Sahne-Karamell verzierten Makronen gehören gut verschlossen in den Kühlschrank und sollten zeitnah gegessen werden.
Lagere sie nicht gemeinsam mit trockenen Plätzchen. Das Karamell kann andere Sorten verkleben und zusätzliche Feuchtigkeit in die Dose bringen.
Kann ich Haselnussmakronen einfrieren?
Klassische und Schoko-Haselnussmakronen lassen sich grundsätzlich einfrieren.
Gehe dabei so vor:
- vollständig auskühlen lassen,
- lagenweise mit Backpapier in einen geeigneten Behälter legen,
- möglichst luftdicht verschließen,
- bei Raumtemperatur im geschlossenen Behälter auftauen lassen.
Das Salzkaramell-Topping würde ich erst nach dem Auftauen frisch hinzufügen.
Keine Apfelstücke in die Plätzchendose legen
Manchmal wird empfohlen, ein Stück Apfel oder Apfelschale in die Dose zu legen, damit Plätzchen weicher bleiben.
Bei diesen Makronen ist das nicht nötig. Der Apfel bringt zusätzliche Feuchtigkeit in den Behälter und muss regelmäßig kontrolliert und gewechselt werden.
Eine trockene, saubere Dose und die passende Backzeit sind die zuverlässigere Lösung.
Allergene und wichtige Zutatenhinweise
Alle drei Rezepte enthalten:
- Ei
- Haselnüsse
Die Espresso-Karamell-Variante enthält durch Sahne und abhängig von den verwendeten Karamellbonbons zusätzlich Milch.
Die Schoko-Variante kann abhängig von der verwendeten Schokolade ebenfalls Milch, Soja oder weitere kennzeichnungspflichtige Bestandteile enthalten.
Normale Backoblaten können Weizen und Gluten enthalten.
Haselnüsse, Eier, Milch und glutenhaltiges Getreide gehören zu den kennzeichnungspflichtigen Allergenen. Prüfe deshalb bei Allergien oder Unverträglichkeiten immer die konkreten Verpackungen aller verwendeten Produkte. Spurenhinweise unterscheiden sich je nach Hersteller und Produktionsbetrieb.
Häufige Fragen zu Haselnussmakronen
Meistens war der Eischnee nicht stabil genug oder die gemahlenen Haselnüsse wurden zu kräftig untergerührt.
Achte auf eine fettfreie Schüssel, gib den Zucker langsam hinzu und hebe die Haselnüsse nur kurz mit einem Teigschaber unter.
Ja.
Setze die Masse direkt auf Backpapier oder eine geeignete Silikonbackmatte. Ohne Oblaten können die Makronen etwas stärker verlaufen oder am Papier haften.
Lasse sie vollständig auskühlen, bevor du sie löst.
Nicht zuverlässig im Verhältnis eins zu eins.
Zucker beeinflusst die Stabilität, Feuchtigkeit und Konsistenz der Makronen. Verwende für einen vollständigen Austausch besser ein Rezept, das ausdrücklich mit dem gewünschten Zuckerersatz entwickelt und getestet wurde.
Entscheidend sind:
- ein stabiler Eischnee,
- vorsichtiges Unterheben,
- gleich große Häufchen,
- eine moderate Backtemperatur,
- keine zu lange Backzeit.
Nimm die Makronen aus dem Ofen, sobald die Oberfläche leicht fest ist. Sie werden beim Abkühlen noch stabiler.
assische und Schoko-Makronen bleiben in einer sauberen, trockenen und gut schließenden Dose meist mehrere Tage genießbar.
Die tatsächliche Haltbarkeit hängt unter anderem von:
- Hygiene,
- Restfeuchtigkeit,
- Zutaten,
- Lagerung
ab. Prüfe sie deshalb vor dem Verzehr.
Espresso-Karamell-Makronen mit Sahne-Topping werden gekühlt und zeitnah verzehrt.
Fazit: Drei Makronenvarianten für die Weihnachtsdose
Klassische Haselnussmakronen sind ideal, wenn du ein unkompliziertes und deutlich nussiges Weihnachtsgebäck suchst.
Die Espresso-Variante schmeckt kräftiger und wirkt durch das Salzkaramell etwas besonderer. Schoko-Haselnussmakronen passen dagegen gut zu allen, die an Weihnachten kaum genug Schokolade auf dem Plätzchenteller haben können.
Backst du Makronen zum ersten Mal, beginne mit der klassischen Variante. Sobald du erkennst, wie fest der Eischnee und wie kompakt die fertige Masse sein sollen, kannst du die beiden anderen Rezepte deutlich entspannter ausprobieren.
Weitere festliche Ideen findest du in meinen 5 Weihnachtsrezepten ohne Haushaltszucker. Für ein cremiges Dessert zum Adventskaffee passt außerdem der Spekulatius-Cheesecake.
