Herbstliche September-Gerichte mit Kürbissuppe, Ofengemüse, Risotto, Muffins und Zwetschgenkuchen

September-Rezepte: 12 herbstliche Ideen mit Kürbis, Apfel & Co.

Der September ist für mich kulinarisch ein echter Übergangsmonat.

An manchen Tagen fühlt es sich noch nach Spätsommer an. An anderen möchte man plötzlich eine warme Suppe kochen, den Ofen einschalten und alles mit Zimt würzen, was nicht schnell genug aus der Küche fliehen kann.

Gleichzeitig wird die Auswahl an typischen Herbstzutaten größer: Kürbisse, Äpfel, Birnen und Zwetschgen tauchen wieder häufiger auf. Pilze, Zwiebeln und kräftigere Salate passen ebenfalls gut zu den kühleren Tagen.

Das bedeutet nicht, dass jede einzelne Zutat in jedem Supermarkt automatisch regional oder gerade auf dem Höhepunkt ihrer Saison ist. Herkunft, Sorte, Anbau und Lagerung spielen ebenfalls eine Rolle. Ein Blick auf das Herkunftsschild lohnt sich deshalb auch im September.

In dieser Sammlung findest du zwölf herzhafte und süße September-Rezepte für unterschiedliche Tage: schnelle Ideen für den Feierabend, Gerichte zum Vorbereiten und Rezepte, für die am Wochenende etwas mehr Zeit bleiben darf.

Wenn du vor allem nach weiteren Ideen rund um Hokkaido, Butternut und Co. suchst, passt dazu mein Artikel 12 gesunde & schnelle Kürbis-Rezepte für den Herbst. Dort steht Kürbis deutlich stärker im Mittelpunkt, während diese Sammlung bewusst auch Äpfel, Birnen, Zwetschgen, Pilze und Zwiebeln einbezieht.

Welches September-Rezept passt heute zu dir?

Zwölf Rezepte klingen schön, helfen aber wenig, wenn du hungrig in der Küche stehst und nicht erst alle Zutatenlisten vergleichen möchtest.

Besonders schnell

  • Flammkuchen mit Birne oder Feigen und Ziegenkäse
  • Feldsalat mit Birne und Trauben
  • Birnen-Zimt-Pancakes
  • Kürbis-Kichererbsen-Curry

Gut zum Vorbereiten

  • Kürbis-Ingwer-Suppe
  • Kürbis-Kichererbsen-Curry
  • Apfel-Zimt-Baked-Oats
  • Apfel-Zimt-Muffins

Für ein ruhiges Wochenende

  • Zwiebelkuchen
  • Pilzrisotto
  • Zwetschgen-Streuselkuchen

Für Frühstück oder einen kleinen Snack

  • Apfel-Zimt-Baked-Oats
  • Apfelchips
  • Apfel-Zimt-Muffins
  • Birnen-Zimt-Pancakes

Falls es an einem normalen Wochentag vor allem unkompliziert und zügig gehen soll, findest du in meinen 10 schnellen Rezepten unter 30 Minuten weitere Gerichte, die nicht an eine bestimmte Jahreszeit gebunden sind.

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7 herzhafte September-Rezepte

1. Cremige Kürbis-Ingwer-Suppe

Diese Kürbissuppe ist unkompliziert, lässt sich gut aufwärmen und kann portionsweise eingefroren werden. Durch Kartoffel und Möhren wird sie cremig, ohne dass besonders viel Sahne nötig ist.

Cremige Kürbissuppe mit Ingwer, Kürbiskernen und Petersilie

Portionen: 4
Vorbereitung: etwa 15 Minuten
Garzeit: etwa 25 Minuten
Gesamtzeit: ungefähr 40 Minuten

Zutaten

  • 800 g Hokkaido-Kürbis, entkernt
  • 1 Zwiebel
  • 2 Möhren
  • 1 mittelgroße mehligkochende Kartoffel
  • etwa 2 cm frischer Ingwer
  • 1 EL Raps- oder Olivenöl
  • 700 ml Gemüsebrühe
  • 150 ml Kokosmilch, Kochsahne oder ungesüßte Hafercuisine
  • Salz
  • Pfeffer
  • etwas Muskat
  • optional Chiliflocken
  • optional Kürbiskerne oder Petersilie als Topping

Zubereitung

  1. Wasche den Hokkaido gründlich, halbiere ihn und entferne Kerne sowie faseriges Inneres. Schneide das Fruchtfleisch in kleine Würfel.
  2. Schäle Zwiebel, Möhren, Kartoffel und Ingwer. Schneide alles klein.
  3. Erhitze das Öl in einem großen Topf und dünste Zwiebel und Ingwer etwa zwei Minuten an.
  4. Gib Kürbis, Möhren und Kartoffel hinzu und brate das Gemüse weitere zwei bis drei Minuten an.
  5. Gieße die Brühe dazu und lass alles zugedeckt etwa 18 bis 20 Minuten köcheln, bis das Gemüse weich ist.
  6. Nimm den Topf kurz von der heißen Herdplatte. Püriere die Suppe vorsichtig mit einem Stabmixer*, ohne das heiße Püriergut hochspritzen zu lassen.
  7. Rühre Kokosmilch oder Kochsahne ein und schmecke die Suppe mit Salz, Pfeffer und Muskat ab.

Variante

Für eine weniger cremige Suppe kannst du einen Teil der Kokosmilch durch zusätzliche Brühe ersetzen.

Aufbewahrung

Im Kühlschrank hält sich die vollständig abgekühlte Suppe gut verschlossen etwa zwei Tage. Sie lässt sich auch portionsweise einfrieren.

🎃 WTF-Fakt: Die Schale eines Hokkaido-Kürbisses muss normalerweise nicht entfernt werden. Beim Garen wird sie weich und kann mitgegessen werden. Andere Kürbissorten haben häufig eine deutlich härtere Schale.

2. Ofengemüse mit Kürbis, Kartoffeln und Feta

Das Ofengemüse braucht etwas Zeit im Ofen, verursacht aber nur wenig Arbeit am Herd. Mit Kichererbsen wird daraus ein sättigenderes Hauptgericht.

Geröstetes Ofengemüse mit Kürbis, Kartoffeln, Möhren, Zwiebeln, Kichererbsen und Feta

Portionen: 4
Vorbereitung: etwa 15 Minuten
Backzeit: etwa 30 bis 35 Minuten
Gesamtzeit: ungefähr 50 Minuten

Zutaten

  • 600 g Hokkaido-Kürbis, entkernt
  • 400 g kleine Kartoffeln
  • 3 Möhren
  • 2 rote Zwiebeln
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • ½ TL getrockneter Rosmarin oder Thymian
  • Salz
  • Pfeffer
  • 150 g Feta
  • optional 1 Dose Kichererbsen, etwa 240 g Abtropfgewicht

Zubereitung

  1. Heize den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze oder 180 °C Umluft vor.
  2. Wasche Kürbis, Kartoffeln und Möhren gründlich. Entkerne den Kürbis und schneide das Gemüse in ungefähr gleich große Stücke.
  3. Schäle die Zwiebeln und schneide sie in Spalten.
  4. Spüle die optionalen Kichererbsen ab und lass sie gut abtropfen.
  5. Vermische Gemüse und Kichererbsen auf einem Backblech mit Öl, Paprikapulver, Kräutern, Salz und Pfeffer.
  6. Backe alles zunächst etwa 20 bis 25 Minuten.
  7. Zerbrösle den Feta darüber und backe das Ofengemüse weitere 8 bis 10 Minuten, bis die Kartoffeln gar sind.

Variante

Statt Feta kannst du nach dem Backen einen Kräuterdip oder etwas Naturjoghurt dazu servieren.

Aufbewahrung

Reste lassen sich gut gekühlt bis zum nächsten Tag aufbewahren. Beim erneuten Erwärmen wird das Gemüse meist etwas weicher.

3. Flammkuchen mit Birne oder Feigen und Ziegenkäse

Frische Feigen passen geschmacklich sehr gut, sind aber nicht immer regional verfügbar. Eine feste Birne ist eine unkomplizierte und meist leichter erhältliche Alternative.

Dünner Flammkuchen mit Birnenspalten, Ziegenkäse, roten Zwiebeln und Thymian

Portionen: 4
Vorbereitung: etwa 10 Minuten
Backzeit: etwa 12 bis 15 Minuten
Gesamtzeit: ungefähr 25 Minuten

Zutaten

  • 2 Rollen Flammkuchenteig
  • 200 g Crème fraîche oder Schmand
  • 2 kleine feste Birnen oder 4 frische Feigen
  • 150 g Ziegenweichkäse
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 1 TL Thymian
  • Pfeffer
  • optional 2 EL grob gehackte Walnüsse
  • optional etwas Honig nach dem Backen

Zubereitung

  1. Heize den Backofen nach der Packungsangabe des Teigs vor, meist auf etwa 220 °C Ober-/Unterhitze.
  2. Rolle die beiden Teige auf Backpapier aus und bestreiche sie dünn mit Crème fraîche.
  3. Wasche Birnen oder Feigen. Schneide Birnen in dünne Spalten beziehungsweise Feigen in Scheiben.
  4. Schäle die Zwiebel und schneide sie in sehr feine Ringe.
  5. Verteile Obst, Zwiebel und Ziegenkäse auf den Teigen.
  6. Würze mit Thymian und etwas Pfeffer.
  7. Backe die Flammkuchen etwa 12 bis 15 Minuten, bis die Ränder knusprig sind.
  8. Gib optional nach dem Backen einige Walnüsse oder wenig Honig darüber.

Variante ohne Nüsse

Lass die Walnüsse einfach weg oder verwende einige geröstete Kürbiskerne.

Aufbewahrung

Flammkuchen schmeckt direkt aus dem Ofen am besten. Reste können am nächsten Tag kurz im Ofen oder in der Pfanne erwärmt werden.

4. Zwiebelkuchen aus der Springform

Zwiebelkuchen braucht mehr Zeit als die schnellen September-Rezepte. Dafür lässt er sich gut vorbereiten und schmeckt warm ebenso wie lauwarm.

Herzhafter Zwiebelkuchen mit Hefeteig und cremiger Zwiebel-Füllung

Menge: 1 Springform mit etwa 26 cm Durchmesser, ungefähr 8 Stücke
Vorbereitung: etwa 30 Minuten
Gehzeit: etwa 45 Minuten
Backzeit: etwa 40 Minuten
Gesamtzeit: ungefähr 2 Stunden

Zutaten für den Teig

  • 300 g Weizenmehl oder Dinkelmehl Type 630
  • 1 Päckchen Trockenhefe oder ½ Würfel frische Hefe
  • 160 ml lauwarme Milch oder Wasser
  • 40 g weiche Butter oder 3 EL Öl
  • ½ TL Salz

Zutaten für den Belag

  • 800 g Zwiebeln
  • 1 EL Butter oder Öl
  • optional 150 g gewürfelter Speck
  • 3 Eier
  • 200 g Schmand
  • 1 TL Kümmel, optional
  • Salz
  • Pfeffer
  • etwas Muskat

Zubereitung

  1. Vermische Mehl, Hefe und Salz in einer Schüssel.
  2. Gib lauwarme Milch sowie Butter hinzu und knete alles ungefähr acht Minuten zu einem glatten Teig.
  3. Decke den Teig ab und lass ihn an einem warmen Ort etwa 45 Minuten gehen.
  4. Schäle währenddessen die Zwiebeln und schneide sie in dünne Halbringe.
  5. Erhitze Butter oder Öl in einer großen Pfanne. Dünste die Zwiebeln bei mittlerer Hitze etwa 15 Minuten, bis sie weich sind. Sie müssen nicht dunkel werden.
  6. Brate optional den Speck kurz mit. Lass die Mischung anschließend etwas abkühlen.
  7. Verquirle Eier, Schmand, Kümmel, Pfeffer und Muskat. Salze vorsichtig, besonders wenn du Speck verwendest.
  8. Heize den Backofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze vor.
  9. Fette die Springform ein. Rolle den Teig aus und ziehe einen etwa drei Zentimeter hohen Rand in der Springform hoch.
  10. Verteile die Zwiebeln auf dem Teig und gieße die Eiermischung darüber.
  11. Backe den Zwiebelkuchen etwa 35 bis 40 Minuten. Die Füllung sollte in der Mitte vollständig gestockt sein.

Vegetarische Variante

Lass den Speck weg oder ersetze ihn durch klein gewürfelten Räuchertofu.

Aufbewahrung

Bewahre den vollständig abgekühlten Zwiebelkuchen gut verschlossen im Kühlschrank auf und verbrauche ihn möglichst innerhalb von zwei Tagen.

5. Pilzrisotto mit Parmesan und Kräutern

Für dieses Risotto eignen sich gekaufte Champignons, braune Champignons oder Kräuterseitlinge. Du kannst auch eine Mischung verwenden.

Cremiges Risotto mit gebratenen Champignons, Parmesan, Petersilie und Thymian

Portionen: 4
Vorbereitung: etwa 15 Minuten
Garzeit: etwa 30 Minuten
Gesamtzeit: ungefähr 45 Minuten

Zutaten

  • 300 g Risottoreis
  • 400 g Champignons oder andere gekaufte Speisepilze
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL Butter
  • 100 ml trockener Weißwein, optional
  • etwa 900 ml heiße Gemüsebrühe
  • 50 g frisch geriebener Parmesan
  • 1 TL Thymian oder einige Zweige Petersilie
  • Salz
  • Pfeffer
  • etwas Zitronenabrieb, optional

Zubereitung

  1. Putze die Pilze und schneide sie in Scheiben. Wasche Champignons nicht unnötig lange im Wasser, da sie sich sonst vollsaugen können.
  2. Schäle Zwiebel und Knoblauch und hacke beides fein.
  3. Erhitze die Hälfte des Öls in einer großen Pfanne und brate die Pilze kräftig an. Nimm sie anschließend heraus.
  4. Erhitze Öl und Butter in einem breiten Kochtopf mit schwerem Boden*. Dünste Zwiebel und Knoblauch glasig.
  5. Gib den Risottoreis dazu und rühre ihn etwa eine Minute unter.
  6. Lösche optional mit Weißwein ab und lass ihn fast vollständig einkochen. Ohne Alkohol verwendest du direkt etwas Brühe.
  7. Gib nach und nach heiße Brühe dazu. Rühre regelmäßig und füge erst neue Flüssigkeit hinzu, wenn der Reis den Großteil aufgenommen hat.
  8. Nach etwa 20 bis 25 Minuten sollte der Reis cremig und innen noch leicht bissfest sein.
  9. Rühre Pilze und Parmesan unter. Schmecke mit Salz, Pfeffer, Kräutern und optional Zitronenabrieb ab.

Sicherheit bei selbst gesammelten Pilzen

Verwende selbst gesammelte Pilze nur, wenn sie zweifelsfrei als Speisepilze bestimmt wurden. Eine App allein reicht zur sicheren Bestimmung nicht aus. Das Bundesinstitut für Risikobewertung warnt vor lebensgefährlichen Verwechslungen und empfiehlt, Pilzgerichte ausreichend zu garen.

Aufbewahrung

Kühle Reste zügig herunter, bewahre sie im Kühlschrank auf und erhitze sie am nächsten Tag gründlich. Frisch ist die Risottokonsistenz allerdings deutlich cremiger.

🍄 WTF-Fakt: Pilze gehören biologisch weder zu den Pflanzen noch zu den Tieren, sondern bilden ein eigenes Reich.

6. Feldsalat mit Birne, Trauben und Feta

Dieser Salat eignet sich als leichtes Mittagessen oder Beilage. Für den Transport solltest du Dressing und Salat getrennt aufbewahren.

Feldsalat mit Birnenspalten, halbierten Trauben, Feta und Kürbiskernen

Portionen: 4 als Beilage oder 2 als leichte Hauptmahlzeit
Vorbereitung: etwa 15 Minuten
Gesamtzeit: ungefähr 15 Minuten

Zutaten

  • 150 g Feldsalat
  • 2 feste Birnen
  • 200 g kernlose Trauben
  • 80 g Feta
  • 3 EL Kürbiskerne

Für das Dressing

  • 3 EL Olivenöl
  • 2 EL Apfelessig
  • 1 TL Senf
  • optional 1 TL Honig
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

  1. Putze den Feldsalat gründlich. Wasche ihn mehrmals in kaltem Wasser, damit Sand und Erde entfernt werden.
  2. Lass den Salat gut abtropfen oder trockne ihn in einer Salatschleuder.
  3. Wasche die Birnen und Trauben.
  4. Schneide die Birnen in dünne Spalten und halbiere die Trauben.
  5. Verrühre alle Zutaten für das Dressing.
  6. Gib Feldsalat, Birnen und Trauben in eine Schüssel.
  7. Vermische den Salat erst kurz vor dem Servieren mit dem Dressing.
  8. Zerbrösle Feta darüber und ergänze die Kürbiskerne.

Variante

Wenn Feldsalat bei dir noch nicht gut erhältlich ist, kannst du stattdessen Rucola oder eine milde Blattsalatmischung verwenden.

Aufbewahrung

Bewahre Salat, Obst und Dressing separat auf. Bereits angemachter Feldsalat fällt schnell zusammen.

🌿 WTF-Fakt: Feldsalat wird je nach Region auch Rapunzel, Nüssli-, Acker- oder Vogerlsalat genannt. Botanisch zählt er zu den Baldriangewächsen.

7. Kürbis-Kichererbsen-Curry

Kleine Kürbiswürfel verkürzen die Garzeit. Das Curry eignet sich gut zum Vorkochen und kann mit Reis, Fladenbrot oder einfach pur gegessen werden.

Cremiges Curry mit Kürbiswürfeln, Kichererbsen, Kokosmilch, Tomaten und Spinat

Portionen: 4
Vorbereitung: etwa 10 Minuten
Garzeit: etwa 20 Minuten
Gesamtzeit: ungefähr 30 Minuten

Zutaten

  • 600 g Hokkaido-Kürbis, entkernt
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • etwa 2 cm Ingwer
  • 1 EL Öl
  • 1 bis 2 EL milde Currypaste oder 2 TL Currypulver
  • 1 Dose Kichererbsen, etwa 240 g Abtropfgewicht
  • 200 g gehackte Tomaten oder 200 ml passierte Tomaten
  • 400 ml Kokosmilch
  • etwa 100 ml Gemüsebrühe
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 bis 2 TL Zitronensaft
  • optional eine Handvoll Babyspinat
  • optional Petersilie oder Kürbiskerne als Topping

Zubereitung

  1. Wasche den Kürbis, entferne Kerne und Fasern und schneide ihn in kleine Würfel.
  2. Schäle Zwiebel, Knoblauch und Ingwer. Hacke alles fein.
  3. Spüle die Kichererbsen gründlich ab und lass sie abtropfen.
  4. Erhitze das Öl in einem großen Topf und dünste Zwiebel, Knoblauch und Ingwer zwei Minuten an.
  5. Gib Currypaste oder Currypulver dazu und röste die Gewürze kurz mit.
  6. Füge Kürbis, Kichererbsen, Tomaten, Kokosmilch und Brühe hinzu.
  7. Lass das Curry etwa 15 bis 18 Minuten sanft köcheln, bis der Kürbis weich ist.
  8. Rühre optional zum Schluss den Spinat unter.
  9. Schmecke mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft ab.

Variante

Für ein dickeres Curry verwendest du zunächst weniger Brühe. Ist es später zu fest, kannst du noch etwas Flüssigkeit ergänzen.

Aufbewahrung

Das Curry lässt sich gut gekühlt etwa zwei Tage aufbewahren und portionsweise einfrieren.

Falls du solche unkomplizierten Topfgerichte magst, passen dazu auch meine 7 One-Pot-Rezepte für den Feierabend. Dort findest du weitere warme Gerichte, bei denen der Abwasch überschaubar bleibt.

5 süße September-Rezepte

8. Apfel-Zimt-Baked-Oats

Baked Oats sind ein warmes Frühstück aus dem Ofen. Die Süße kommt in dieser Variante hauptsächlich aus Apfelmus und frischen Äpfeln.

Gebackene Haferflocken mit Apfelwürfeln, Zimt und Naturjoghurt

Portionen: 4
Vorbereitung: etwa 10 Minuten
Backzeit: etwa 30 Minuten
Gesamtzeit: ungefähr 40 Minuten

Zutaten

  • 200 g zarte Haferflocken
  • 2 Äpfel
  • 2 Eier
  • 350 ml Milch oder ungesüßter Pflanzendrink
  • 100 g Apfelmus ohne zugesetzten Haushaltszucker
  • 1 TL Backpulver
  • 1½ TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • optional 2 EL Rosinen
  • etwas Öl für die Form

Zubereitung

  1. Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor.
  2. Fette eine kleine Auflaufform von ungefähr 20 × 20 Zentimetern ein.
  3. Wasche die Äpfel. Entferne das Kerngehäuse und schneide die Früchte in kleine Würfel.
  4. Vermische Haferflocken, Backpulver, Zimt und Salz.
  5. Verrühre Eier, Milch und Apfelmus in einer zweiten Schüssel.
  6. Gib die flüssigen Zutaten zu den Haferflocken.
  7. Hebe Apfelwürfel und optional Rosinen unter.
  8. Fülle die Mischung in die Form und backe sie etwa 28 bis 30 Minuten.
  9. Lass die Baked Oats vor dem Anschneiden einige Minuten ruhen.

Variante

Statt Apfelmus kannst du eine sehr reife, zerdrückte Banane verwenden. Der Geschmack verändert sich dadurch deutlich.

Aufbewahrung

Gut gekühlt halten sich die Baked Oats etwa zwei Tage. Einzelne Portionen können kurz im Ofen oder in der Mikrowelle erwärmt werden.

Falls du beim Backen häufiger auf klassischen Haushaltszucker verzichten oder seine Menge reduzieren möchtest, findest du in 10 Backideen ohne Industriezucker weitere alltagstaugliche Rezepte und Hinweise.

9. Apfelchips aus dem Backofen

Apfelchips brauchen Geduld, aber nur wenige Zutaten. Die genaue Backzeit hängt stark von der Dicke der Scheiben und vom Backofen ab.

Dünne getrocknete Apfelscheiben mit Zimt als selbst gemachte Apfelchips

Menge: etwa 2 Backbleche
Vorbereitung: ungefähr 15 Minuten
Trockenzeit: etwa 2 bis 3 Stunden
Gesamtzeit: ungefähr 3 Stunden

Zutaten

  • 3 feste Äpfel
  • ½ bis 1 TL Zimt, optional
  • etwas Zitronensaft, optional

Zubereitung

  1. Heize den Backofen auf 90 °C Umluft oder etwa 100 °C Ober-/Unterhitze vor.
  2. Wasche die Äpfel und entferne das Kerngehäuse.
  3. Schneide oder hoble die Äpfel in etwa zwei Millimeter dünne Scheiben. Verwende bei einem Gemüsehobel mit Fingerschutz* immer den vorgesehenen Halter und hoble kleine Reststücke nicht bis zu den Fingerspitzen.
  4. Lege die Apfelscheiben nebeneinander auf mit Backpapier belegte Bleche.
  5. Bestreue sie optional dünn mit Zimt.
  6. Trockne die Apfelscheiben etwa zwei bis drei Stunden. Wende sie nach ungefähr der Hälfte der Zeit.
  7. Öffne zwischendurch kurz die Ofentür, damit Feuchtigkeit entweichen kann, sofern dein Gerät dies zulässt.
  8. Nimm die Chips heraus, wenn sie trocken wirken. Beim vollständigen Auskühlen können sie noch fester werden.

Aufbewahrung

Lass die Chips vollständig auskühlen und bewahre sie anschließend trocken und luftdicht auf. Sind sie noch feucht, können sie schnell weich werden oder verderben.

10. Apfel-Zimt-Muffins

Diese Muffins sind ein klassisches süßes Backrezept. Sie enthalten Haushaltszucker, dessen Menge je nach Süße der verwendeten Äpfel etwas angepasst werden kann.

Goldbraune Muffins mit Apfelstücken und Zimt, teilweise in einer Muffinform

Menge: 12 Muffins
Vorbereitung: etwa 15 Minuten
Backzeit: etwa 22 Minuten
Gesamtzeit: ungefähr 40 Minuten

Zutaten

  • 250 g Dinkelmehl Type 630 oder Weizenmehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1½ TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 80 g Haushaltszucker
  • 100 ml neutrales Pflanzenöl
  • 150 g Naturjoghurt
  • 2 mittelgroße Äpfel

Zubereitung

  1. Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor.
  2. Setze zwölf Papierförmchen in ein Muffinblech oder fette die Mulden ein.
  3. Wasche die Äpfel, entferne das Kerngehäuse und schneide sie in kleine Würfel.
  4. Vermische Mehl, Backpulver, Zimt und Salz.
  5. Verquirle Eier, Zucker, Öl und Joghurt in einer zweiten Schüssel.
  6. Gib die trockenen Zutaten zu den flüssigen und verrühre alles nur kurz.
  7. Hebe die Apfelwürfel unter.
  8. Verteile den Teig auf die zwölf Mulden.
  9. Backe die Muffins etwa 20 bis 23 Minuten. Prüfe mit einem Holzstäbchen, ob kein flüssiger Teig mehr daran haftet.
  10. Lass die Muffins vor dem Herausnehmen einige Minuten in der Form abkühlen.

Variante

Du kannst einen Teil der Apfelwürfel durch kleine Birnenstücke ersetzen.

Aufbewahrung

Gut verschlossen bleiben die Muffins etwa zwei Tage weich. Sie lassen sich außerdem einzeln einfrieren.

11. Zwetschgen-Streuselkuchen vom Blech

Der Hefeteig braucht Ruhe, deshalb ist dieses Rezept eher etwas für einen freien Nachmittag als für einen schnellen Feierabend.

Blechkuchen mit Zwetschgen, Hefeteig und goldbraunen Streuseln

Menge: 1 Backblech mit etwa 30 × 40 cm
Vorbereitung: etwa 25 Minuten
Gehzeit: insgesamt etwa 60 Minuten
Backzeit: etwa 35 Minuten
Gesamtzeit: ungefähr 2 Stunden

Zutaten für den Hefeteig

  • 500 g Weizenmehl
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 250 ml lauwarme Milch
  • 70 g Haushaltszucker
  • 80 g weiche Butter
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz

Für den Belag

  • etwa 1,2 bis 1,5 kg Zwetschgen
  • 1 TL Zimt

Für die Streusel

  • 250 g Mehl
  • 150 g kalte Butter
  • 120 g Haushaltszucker
  • 1 TL Zimt

Zubereitung

  1. Vermische Mehl, Trockenhefe, Zucker und Salz.
  2. Gib Milch, Butter und Ei dazu und knete den Teig etwa acht bis zehn Minuten.
  3. Decke ihn ab und lass ihn an einem warmen Ort ungefähr 45 Minuten gehen.
  4. Wasche, halbiere und entsteine die Zwetschgen.
  5. Verknete für die Streusel Mehl, Butter, Zucker und Zimt mit den Händen zu groben Krümeln.
  6. Fette das Backblech ein oder lege es mit Backpapier aus.
  7. Rolle den Hefeteig auf dem Blech aus. Lass ihn weitere 15 Minuten ruhen.
  8. Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor.
  9. Belege den Teig dicht mit Zwetschgen und bestreue sie mit etwas Zimt.
  10. Verteile die Streusel darüber.
  11. Backe den Kuchen etwa 35 Minuten, bis Rand und Streusel goldbraun sind.
  12. Lass ihn vor dem Schneiden abkühlen.

Hinweis zur Zwetschgenmenge

Wie viele Zwetschgen du genau benötigst, hängt von ihrer Größe und davon ab, wie dicht du den Kuchen belegst.

Aufbewahrung

Der Kuchen lässt sich in einzelne Stücke schneiden und einfrieren. Zum Servieren vollständig auftauen und bei Bedarf kurz aufbacken.

💜 WTF-Fakt: Zwetschgen gehören zur großen Gruppe der Pflaumen. Je nach Region heißen sie auch Zwetschen, Zwetschken oder Quetschen.

12. Birnen-Zimt-Pancakes

Die geriebene Birne macht den Teig saftig. Verwende eine reife, aber nicht völlig weiche Frucht, damit sie sich gut reiben lässt.

Kleine Pancakes mit geriebener Birne, Zimt, Naturjoghurt und Birnenspalten

Menge: etwa 8 bis 10 kleine Pancakes
Vorbereitung: etwa 10 Minuten
Bratzeit: etwa 20 Minuten
Gesamtzeit: ungefähr 30 Minuten

Zutaten

  • 2 mittelgroße Birnen
  • 250 g Weizen- oder Dinkelmehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 300 ml Milch oder ungesüßter Pflanzendrink
  • 1 EL neutrales Öl
  • optional 1 EL Haushaltszucker
  • etwas Öl für die Pfanne

Zubereitung

  1. Wasche die Birnen, entferne das Kerngehäuse und reibe sie grob.
  2. Vermische Mehl, Backpulver, Zimt und Salz.
  3. Verquirle Eier, Milch und Öl.
  4. Gib die flüssigen Zutaten zur Mehlmischung und verrühre alles kurz zu einem glatten Teig.
  5. Hebe die geriebenen Birnen unter.
  6. Lass den Teig fünf Minuten ruhen.
  7. Erhitze wenig Öl in einer beschichteten Pfanne.
  8. Gib für jeden Pancake etwa zwei Esslöffel Teig in die Pfanne.
  9. Backe die Pancakes bei mittlerer Hitze von beiden Seiten goldbraun.

Servieridee

Dazu passen Naturjoghurt, warmes Birnenkompott oder einige zusätzliche frische Birnenspalten.

Aufbewahrung

Die Pancakes können gut gekühlt bis zum nächsten Tag aufbewahrt oder portionsweise eingefroren werden.

🍐 WTF-Fakt: Birnen können nach der Ernte bei Zimmertemperatur weiterreifen. Festere, unbeschädigte Früchte lassen sich deshalb zu Hause noch nachreifen.

Wenn du nach diesen süßen Ideen noch mehr Lust auf saisonales Backen hast, findest du in Kürbis, Apfel & Zimt – 5 herbstliche Rezepte zum Nachbacken weitere Kuchen- und Gebäckideen für den Herbst.

Saisonale Zutaten im September auswählen

Der September ist eine Übergangszeit. Einige Sommerprodukte verschwinden langsam, während typische Herbstzutaten häufiger aus heimischem Anbau erhältlich sind.

Der Saisonkalender des Bundeszentrums für Ernährung bietet eine Orientierung dazu, wann das heimische Angebot besonders groß ist. Saison und Herkunft sind allerdings nicht dasselbe. Auch mitten in der Saison können importierte Produkte im Regal liegen.

Kürbis

Kürbis ist in Deutschland besonders von August bis Oktober reichlich erhältlich. Ganze, ausgereifte Kürbisse können an einem kühlen und trockenen Ort je nach Sorte mehrere Wochen bis Monate haltbar bleiben. Angeschnittene Stücke gehören luftdicht verpackt in den Kühlschrank.

Schmeckt ein Speisekürbis ungewöhnlich bitter, solltest du ihn nicht weiterverwenden. Bittere Kürbisgewächse können problematische Bitterstoffe enthalten.

Äpfel

Im September beginnt für viele heimische Apfelsorten die Erntezeit. Achte beim Einkauf auf eine glatte, unbeschädigte Schale und kontrolliere gelagerte Äpfel regelmäßig auf Druck- oder Faulstellen.

Birnen

Von September bis Dezember ist die Auswahl an heimischen Birnen besonders groß. Feste Birnen können bei Zimmertemperatur nachreifen.

Zwetschgen

Zwetschgen passen besonders gut auf Kuchen, weil ihr Fruchtfleisch häufig fester ist und sie sich gut entsteinen lassen. Im Spätsommer und frühen Herbst sind sie besonders präsent.

Pilze

Gezüchtete Champignons und Kräuterseitlinge sind unabhängig von einer kurzen Waldpilzsaison erhältlich. Bei selbst gesammelten Pilzen ist dagegen eine sichere Bestimmung unverzichtbar.

Feldsalat

Die Hauptsaison von deutschem Feldsalat liegt eher ab Oktober. Ist er im September regional noch nicht gut erhältlich, kannst du im Salatrezept Rucola oder einen anderen Blattsalat verwenden.

Häufige Fragen zu den September-Rezepten

Gut geeignet sind:

  • Kürbis-Ingwer-Suppe
  • Kürbis-Kichererbsen-Curry
  • Apfel-Zimt-Muffins
  • Zwetschgen-Streuselkuchen
  • Birnen-Zimt-Pancakes

Auch Baked Oats können portionsweise eingefroren werden. Risotto, Salat und bereits belegter Flammkuchen verändern beim Einfrieren dagegen deutlich ihre Konsistenz.

Gut mitnehmen lassen sich:

  • Suppe in einem dichten Behälter
  • Curry mit Reis
  • Baked Oats
  • Muffins
  • Pancakes
  • Feldsalat mit separat verpacktem Dressing

Zwiebelkuchen lässt sich ebenfalls mitnehmen, sollte aber bis zum Essen gekühlt werde

Ja. Nur beim Zwiebelkuchen ist Speck als optionale Zutat vorgesehen. Du kannst ihn weglassen oder durch Räuchertofu ersetzen.

Ja. Birnen können im Flammkuchen Feigen ersetzen, Rucola kann anstelle von Feldsalat verwendet werden und Äpfel lassen sich in Muffins teilweise durch Birnen ersetzen.

Achte darauf, dass sehr saftiges Obst die Konsistenz eines Teigs verändern kann.

Fazit: 12 Ideen, aber keine neue Aufgabenliste

Du musst im September nicht alle zwölf Rezepte nachkochen.

Vielleicht passt in dieser Woche nur das schnelle Curry. Am Wochenende wird daraus ein Zwetschgenkuchen, und die Suppe landet portionsweise im Gefrierschrank für einen späteren Tag.

Genau dafür ist diese Sammlung gedacht: als Auswahl für unterschiedliche Situationen, nicht als Liste, die bis zum Monatsende vollständig abgehakt werden muss.

Wenn gerade mehrere Kürbisse in deiner Küche liegen, findest du in 12 gesunde & schnelle Kürbis-Rezepte für den Herbst weitere Möglichkeiten von Suppe bis Frühstück. Und für Tage, an denen das Essen vor allem zügig fertig werden soll, helfen dir die 10 schnellen Rezepte unter 30 Minuten mit ganzjährigen Feierabendideen.

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