Herbstliche Backrezepte: 5 Ideen mit Kürbis, Apfel und Zimt
Wenn im Herbst wieder Kürbis und Äpfel in der Küche liegen, lassen sich daraus nicht nur herzhafte Gerichte zubereiten. Kürbispüree macht Muffins und Kastenkuchen angenehm saftig, während Äpfel besonders gut zu Zimt, Hefeteig, Galette und knusprigen Streuseln passen.
In diesem Artikel findest du 5 unterschiedliche Backideen:
- Kürbis-Zimt-Muffins
- Apfel-Zimt-Schnecken
- Kürbis-Apfel-Kastenkuchen
- Apfel-Kürbis-Galette
- Apfel-Kürbis-Crumble
Die Muffins sind ideal, wenn du mit wenig aktiver Arbeitszeit backen möchtest. Für die Apfel-Zimt-Schnecken solltest du wegen der Gehzeiten etwas mehr Zeit einplanen. Der Kastenkuchen lässt sich gut vorbereiten, während die Galette und der Crumble besonders gut noch leicht warm schmecken.
Kürbis und Äpfel richtig vorbereiten
Bevor du mit dem 1. Rezept beginnst, helfen dir einige Grundlagen. Besonders die Feuchtigkeit des Kürbispürees beeinflusst, ob Muffins und Kuchen locker oder zu schwer werden.
Welcher Kürbis eignet sich zum Backen?
Für die Rezepte in diesem Artikel eignet sich Hokkaido besonders gut.
Er hat:
- ein leicht nussiges Aroma
- eine kräftige Farbe
- eine Schale, die beim Garen normalerweise weich wird
Wasche den Kürbis gründlich, halbiere ihn und entferne Kerne sowie faseriges Inneres.
Butternut eignet sich ebenfalls für Kürbispüree. Seine Schale wird jedoch entfernt.
Stark bitteren Kürbis nicht verwenden
Probiere vor der Zubereitung ein sehr kleines Stück des rohen Kürbisfleisches.
Schmeckt es ungewöhnlich stark bitter, solltest du den Kürbis nicht weiterverarbeiten. Problematische Bitterstoffe können Beschwerden verursachen und werden durch Kochen oder Backen nicht zuverlässig unschädlich.
Weitere Informationen findest du beim Bundeszentrum für Ernährung.
Kürbispüree für Muffins und Kuchen vorbereiten
Für die Rezepte benötigst du bereits gegartes und vollständig abgekühltes Kürbispüree.
Zubereitung im Backofen
- Heize den Backofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze oder 170 °C Umluft vor
- Wasche den Hokkaido gründlich
- Halbiere ihn und entferne Kerne sowie Fasern
- Schneide den Kürbis abhängig von seiner Größe in 2 bis 4 große Stücke
- Lege die Stücke mit der Schnittfläche nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Blech
- Gare den Kürbis etwa 35 bis 50 Minuten, bis das Fruchtfleisch vollständig weich ist
- Lasse ihn etwas abkühlen
- Püriere das weiche Fruchtfleisch möglichst fein
- Lasse das Püree vollständig auskühlen
- Wiege erst danach die im jeweiligen Rezept benötigte Menge ab
Die genaue Garzeit hängt von Sorte, Größe und Dicke der Kürbisstücke ab.
Zu feuchtes Kürbispüree abtropfen lassen
Kürbispüree kann je nach Kürbis und Zubereitungsart unterschiedlich viel Wasser enthalten.
Wirkt es sehr dünn oder wässrig, gibst du es für etwa 15 bis 30 Minuten in ein feines Sieb.
Zu feuchtes Püree kann dazu führen, dass:
- Muffins schwer werden
- Kastenkuchen klitschig bleibt
- Galetteboden schneller durchweicht
Übrig gebliebenes Kürbispüree kannst du portionsweise einfrieren.
Welche Äpfel eignen sich?
Verwende möglichst feste und leicht säuerliche Äpfel, die beim Backen nicht sofort vollständig zerfallen.
Geeignet sind zum Beispiel:
- Boskoop
- Elstar
- Braeburn
- Jonagold
Die Mengen in den Rezepten beziehen sich auf das vorbereitete Apfelfruchtfleisch nach dem Entfernen des Kerngehäuses.
Rohteig nicht probieren
Auch Teig ohne Ei sollte nicht ungebacken gegessen werden.
Mehl ist ein rohes Lebensmittel und kann mit krankmachenden Keimen belastet sein. Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt deshalb, Kuchen-, Keks-, Brot- und Hefeteig erst nach ausreichendem Backen zu probieren.
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Herbst-Backplan herunterladen1. Kürbis-Zimt-Muffins
Diese Muffins werden durch Kürbispüree angenehm saftig. Zimt und eine kleine Menge Muskat sorgen für den herbstlichen Geschmack.

Zutaten
- 200 g abgekühltes, bei Bedarf abgetropftes Kürbispüree
- 200 g Weizenmehl, Type 405
- 100 g brauner Zucker
- 2 Eier, Größe M
- 80 ml neutrales Pflanzenöl
- 2 TL Backpulver
- 1½ TL Zimt
- 1 kleine Prise Muskat
- 1 Prise Salz
- optional 60 g gehackte Zartbitterschokolade
Zubereitung
- Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze oder 160 °C Umluft vor
- Lege ein Muffinblech mit 12 Papierförmchen aus oder fette die Mulden dünn ein
- Vermische Mehl, Backpulver, Zimt, Muskat und Salz in einer Schüssel
- Gib Kürbispüree, Zucker, Eier und Pflanzenöl in eine 2. Schüssel
- Verrühre die feuchten Zutaten, bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist
- Gib die Mehlmischung zu den feuchten Zutaten
- Verrühre alles nur kurz, bis keine größeren trockenen Mehlstellen mehr sichtbar sind
- Hebe auf Wunsch die gehackte Schokolade unter
- Verteile den Teig gleichmäßig auf die 12 Muffinmulden
- Backe die Muffins auf der mittleren Schiene 20 bis 23 Minuten
- Prüfe mit einem Holzstäbchen, ob noch flüssiger Teig daran haftet
- Lasse die Muffins zunächst etwa 5 Minuten in der Form ruhen
- Setze sie anschließend auf ein Kuchengitter und lasse sie vollständig auskühlen
Zucker reduzieren
Zucker beeinflusst beim Backen nicht nur die Süße, sondern auch:
- Feuchtigkeit
- Bräunung
- Konsistenz
- Volumen
Er lässt sich deshalb nicht beliebig im Verhältnis 1:1 durch Erythrit, Honig, Sirup oder Dattelpaste ersetzen.
Aufbewahrung
Lasse die Muffins vollständig auskühlen und bewahre sie anschließend gut verschlossen an einem kühlen Ort auf.
Verbrauche sie möglichst innerhalb von 2 bis 3 Tagen.
Bei warmer Raumtemperatur oder sehr feuchten Muffins ist die Aufbewahrung im Kühlschrank sinnvoll. Vor dem Essen können sie kurz auf Zimmertemperatur kommen.
Die Muffins lassen sich einzeln und gut verpackt einfrieren.
2. Apfel-Zimt-Schnecken
Diese Schnecken benötigen durch den Hefeteig etwas mehr Zeit. Die eigentliche Arbeitszeit bleibt trotzdem überschaubar.

Kleine Apfelwürfel und Speisestärke verhindern, dass zu viel Flüssigkeit aus der Füllung in den Teig läuft.
Zutaten für den Hefeteig
- 500 g Weizenmehl, Type 405
- 7 g Trockenhefe
- 250 ml lauwarme Milch
- 70 g Zucker
- 80 g weiche Butter
- 1 Ei, Größe M
- 1 Prise Salz
Zutaten für die Füllung
- 250 g Äpfel, geschält und sehr klein gewürfelt
- 40 g weiche Butter
- 50 g brauner Zucker
- 2 TL Zimt
- 1 TL Speisestärke
Optionaler Guss
- 80 g Puderzucker
- etwa 1 bis 2 EL Milch
Zubereitung
- Gib Mehl, Trockenhefe, Zucker und Salz in eine große Schüssel
- Ergänze lauwarme Milch, weiche Butter und Ei
- Verknete alles etwa 8 bis 10 Minuten zu einem glatten und elastischen Hefeteig. Ein Handrührgerät mit Knethaken* kann die Arbeit erleichtern. Eine vorhandene Küchenmaschine oder das Kneten von Hand funktionieren ebenfalls
- Forme den Teig zu einer Kugel
- Decke die Schüssel ab und lasse den Teig an einem warmen, zugfreien Ort etwa 60 bis 90 Minuten gehen
- Der Teig sollte sichtbar an Volumen gewonnen haben. Die genaue Zeit hängt von Raum- und Teigtemperatur ab
- Vermische währenddessen die sehr kleinen Apfelwürfel mit braunem Zucker, Zimt und Speisestärke
- Rolle den Hefeteig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck von ungefähr 40 × 30 cm aus
- Bestreiche den Teig dünn mit der weichen Butter
- Verteile die Apfelmischung gleichmäßig darauf. Lasse an einer langen Seite einen schmalen Rand frei
- Rolle den Teig von der gegenüberliegenden langen Seite vorsichtig auf
- Schneide die Rolle mit einem scharfen Messer in etwa 9 gleich große Stücke
- Setze die Schnecken mit etwas Abstand in eine gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Form
- Decke die Form ab und lasse die Schnecken weitere 20 bis 30 Minuten gehen
- Heize den Backofen währenddessen auf 180 °C Ober-/Unterhitze oder 160 °C Umluft vor
- Backe die Schnecken 20 bis 25 Minuten, bis sie leicht goldbraun sind
- Lasse sie mindestens 15 bis 20 Minuten abkühlen
- Verrühre für den optionalen Guss Puderzucker zunächst mit 1 EL Milch
- Ergänze nur bei Bedarf etwas mehr Milch
- Verteile den Guss erst auf den abgekühlten Schnecken
Aufbewahrung
Apfel-Zimt-Schnecken schmecken am Backtag am weichsten.
Bewahre sie gut verschlossen auf und verbrauche sie möglichst innerhalb von 1 bis 2 Tagen.
Ohne Zuckerguss lassen sie sich gut einfrieren. Nach dem Auftauen kannst du sie kurz erwärmen und anschließend frisch verzieren.
3. Kürbis-Apfel-Kastenkuchen mit Walnüssen
Der Kastenkuchen verbindet Kürbispüree mit kleinen Apfelstücken und gehackten Walnüssen.

Durch das Kürbispüree und die Äpfel bleibt der Kuchen saftig. Deshalb ist es besonders wichtig, sehr wässriges Püree abtropfen zu lassen und den Kuchen vollständig auszubacken.
Zutaten
- 220 g abgekühltes, bei Bedarf abgetropftes Kürbispüree
- 200 g Äpfel, geschält und klein gewürfelt
- 250 g Weizenmehl, Type 405
- 100 g brauner Zucker
- 2 Eier, Größe M
- 80 ml neutrales Pflanzenöl
- 2 TL Backpulver
- 1½ TL Zimt
- 1 Prise Salz
- 50 g grob gehackte Walnüsse
Zubereitung
- Heize den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze oder 155 °C Umluft vor
- Lege eine beschichtete Kastenform* mit Backpapier aus oder fette eine vorhandene Kastenform gründlich ein
- Vermische Mehl, Backpulver, Zimt und Salz
- Gib Kürbispüree, Zucker, Eier und Pflanzenöl in eine 2. Schüssel
- Verrühre die feuchten Zutaten zu einer gleichmäßigen Masse
- Gib die trockenen Zutaten hinzu
- Verrühre alles nur kurz, bis keine größeren Mehlstellen mehr sichtbar sind
- Hebe Apfelwürfel und gehackte Walnüsse unter
- Fülle den Teig in die vorbereitete Form
- Streiche die Oberfläche glatt
- Backe den Kastenkuchen 55 bis 65 Minuten auf der mittleren Schiene
- Prüfe gegen Ende mit einem Holzstäbchen, ob noch flüssiger Teig daran haftet
- Wird die Oberfläche zu dunkel, deckst du den Kuchen locker mit Backpapier oder Alufolie ab
- Lasse ihn nach dem Backen 10 bis 15 Minuten in der Form ruhen
- Löse ihn anschließend vorsichtig aus der Form
- Lasse den Kastenkuchen vollständig auf einem Kuchengitter auskühlen
Variationen
Du kannst die Walnüsse durch Mandeln ersetzen.
Prüfe bei Allergien immer die konkreten Zutaten und Spurenhinweise. Andere Nüsse sind keine pauschal sichere Alternative bei einer diagnostizierten Nussallergie.
Aufbewahrung
Bewahre den vollständig ausgekühlten Kuchen gut verschlossen und kühl auf.
Wegen des Kürbispürees und der Äpfel sollte er innerhalb weniger Tage gegessen werden. Bei warmer Raumtemperatur empfiehlt sich die Aufbewahrung im Kühlschrank.
Der Kuchen lässt sich in einzelne Scheiben schneiden und portionsweise einfrieren.
4. Apfel-Kürbis-Galette
Bei dieser Galette werden keine rohen Kürbisscheiben auf den Teig gelegt.

Stattdessen bildet festes Kürbispüree eine dünne Schicht unter den Äpfeln. Gemahlene Mandeln helfen dabei, einen Teil der Feuchtigkeit aufzunehmen.
Zutaten für den Teig
- 220 g Weizenmehl, Type 405
- 40 g Zucker
- 1 Prise Salz
- 130 g kalte Butter
- etwa 4 EL sehr kaltes Wasser
Zutaten für den Belag
- 120 g dickes, vollständig abgekühltes Kürbispüree
- 220 g Äpfel, entkernt und in dünne Scheiben geschnitten
- 1 EL gemahlene Mandeln
- 30 g brauner Zucker
- 1 TL Zimt
- 1 TL Speisestärke
- 1 Prise Salz
- 1 EL Milch zum Bestreichen des Randes
- optional etwas Puderzucker nach dem Abkühlen
Zubereitung
- Vermische Mehl, Zucker und Salz
- Schneide die kalte Butter in kleine Würfel und gib sie hinzu
- Verreibe die Butter kurz mit dem Mehl, bis eine grob krümelige Mischung entsteht
- Gib zunächst 3 EL sehr kaltes Wasser hinzu
- Verknete alles nur kurz
- Ergänze nur bei Bedarf den 4. EL Wasser
- Forme den Teig zu einer flachen Scheibe
- Decke ihn ab und stelle ihn 45 Minuten in den Kühlschrank
- Vermische die dünnen Apfelscheiben mit braunem Zucker, Zimt, Speisestärke und Salz
- Heize den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze oder 180 °C Umluft vor
- Rolle den Teig direkt auf einem Stück Backpapier zu einem Kreis von etwa 32 cm Durchmesser aus
- Streue die gemahlenen Mandeln auf die Mitte. Lasse außen einen Rand von etwa 4 bis 5 cm frei
- Verteile das Kürbispüree in einer dünnen Schicht über den Mandeln
- Lege die Apfelscheiben fächerförmig darauf
- Klappe den freien Teigrand abschnittsweise über die Füllung
- Bestreiche den Rand dünn mit Milch
- Ziehe das Backpapier mit der Galette auf ein Backblech
- Backe sie 32 bis 38 Minuten, bis der Rand goldbraun und die Äpfel weich sind
- Lasse die Galette mindestens 20 Minuten abkühlen
- Bestäube sie auf Wunsch kurz vor dem Servieren leicht mit Puderzucker
Aufbewahrung
Die Galette schmeckt am Backtag am knusprigsten.
Bewahre Reste gut verschlossen im Kühlschrank auf und verbrauche sie möglichst am folgenden Tag.
Zum Servieren kannst du einzelne Stücke kurz im Backofen erwärmen. Dadurch wird der Teig wieder etwas knuspriger.
5. Apfel-Kürbis-Crumble
Für den Crumble wird der Kürbis vor dem Backen kurz vorgegart. Dadurch werden Apfel und Kürbis später ungefähr gleichzeitig weich.

Die Streusel enthalten Haferflocken, Mehl, Mandeln und kalte Butter.
Zutaten für die Füllung
- 300 g Äpfel, geschält und in kleine Stücke geschnitten
- 200 g Hokkaido, in Würfel von etwa 5 bis 7 mm geschnitten
- 15 g brauner Zucker
- 1 TL Zimt
- 1 TL Zitronensaft
- 1 TL Speisestärke
- 1 Prise Salz
Zutaten für die Streusel
- 80 g Haferflocken
- 60 g Weizenmehl, Type 405
- 60 g kalte Butter
- 50 g gehackte Mandeln
- 40 g brauner Zucker
- 1 Prise Salz
Zubereitung
- Gib die Kürbiswürfel mit sehr wenig Wasser in einen kleinen Topf
- Gare sie zugedeckt etwa 6 bis 8 Minuten vor
- Die Würfel sollen leicht weicher werden, aber noch ihre Form behalten
- Gieße überschüssiges Wasser vollständig ab
- Lasse die Kürbiswürfel kurz abkühlen und gut abtropfen
- Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze oder 160 °C Umluft vor
- Fette eine kleine Auflaufform* dünn ein. Eine vorhandene ofenfeste Glas-, Kuchen- oder Gratinform funktioniert ebenfalls
- Vermische Apfelstücke, vorgegarten Kürbis, braunen Zucker, Zimt, Zitronensaft, Speisestärke und Salz
- Verteile die Mischung gleichmäßig in der Form
- Gib Haferflocken, Mehl, Mandeln, braunen Zucker und Salz in eine Schüssel
- Schneide die kalte Butter in kleine Würfel und gib sie hinzu
- Verreibe alles mit den Fingern zu groben Streuseln
- Verteile die Streusel gleichmäßig über der Fruchtmischung
- Backe den Crumble 30 bis 35 Minuten, bis die Streusel goldbraun sind und die Füllung am Rand leicht blubbert
- Lasse ihn vor dem Servieren mindestens 10 Minuten ruhen
Variationen
Du kannst:
- die Mandeln durch Walnüsse ersetzen
- etwas Kardamom zum Zimt geben
- den Crumble ohne Eis oder Sahne servieren
- die Zuckermenge in den Streuseln leicht reduzieren
Größere Änderungen an Zucker oder Butter können jedoch die Konsistenz der Streusel verändern.
Aufbewahrung
Lasse den Crumble nach dem Backen abkühlen.
Bewahre Reste anschließend gut verschlossen im Kühlschrank auf und verbrauche sie möglichst innerhalb von 1 bis 2 Tagen.
Erwärme den Crumble vor dem erneuten Servieren vollständig.
Kleine Variationen für die 5 Rezepte
Du musst die Grundrezepte nicht vollständig umbauen, um etwas Abwechslung zu schaffen.
Mögliche kleine Änderungen:
- Schokolade in den Muffins weglassen
- Walnüsse im Kastenkuchen durch Mandeln ersetzen
- Zimt teilweise durch eine kleine Menge Kardamom ergänzen
- Die Galette leicht mit Puderzucker bestäuben
- Den Crumble ohne Eis servieren
- Den Guss der Apfel-Zimt-Schnecken weglassen
Verändere nicht mehrere Hauptzutaten gleichzeitig. Besonders Flüssigkeit, Mehl, Fett und Zucker beeinflussen die Konsistenz des Gebäcks.
Häufige Backprobleme
Allergene und wichtige Zutatenhinweise
Die genaue Zusammensetzung hängt von den verwendeten Produkten ab.
Je nach Rezept enthalten die Backideen:
- Weizen beziehungsweise glutenhaltiges Getreide
- Eier
- Milch und Butter
- Mandeln
- Walnüsse
- mögliche Sojabestandteile in Schokolade
- Hafer
Prüfe bei Allergien und Unverträglichkeiten immer:
- Zutatenlisten
- hervorgehobene Allergene
- mögliche Spurenhinweise
- verwendete Gewürzmischungen
- Schokolade und Dekorationen
Mandeln und Walnüsse sind keine pauschal sicheren Alternativen bei einer diagnostizierten Haselnuss- oder Nussallergie.
Keines der 5 Rezepte ist pauschal glutenfrei, vegan oder allergikerfreundlich.
Häufige Fragen zu herbstlichen Backrezepten
Welcher Kürbis eignet sich am besten zum Backen?
Hokkaido eignet sich besonders gut für Muffins, Kuchen und Crumble.
Seine Schale wird beim Garen normalerweise weich. Für Püree kannst du auch Butternut verwenden, dessen Schale entfernt wird.
Wie bereite ich Kürbispüree für Kuchen und Muffins zu?
Gare Hokkaido im Backofen, bis das Fruchtfleisch vollständig weich ist.
Püriere es anschließend fein und lasse es vollständig abkühlen. Sehr wässriges Püree sollte vor dem Abwiegen kurz abtropfen.
Kann ich Zucker durch Erythrit, Honig oder Ahornsirup ersetzen?
Nicht immer im Verhältnis 1:1.
Die Alternativen unterscheiden sich bei Süßkraft, Flüssigkeitsgehalt, Bräunung und Konsistenz. Verwende besser ein Rezept, das mit dem jeweiligen Ersatz entwickelt und getestet wurde.
Warum wird mein Kürbiskuchen klitschig?
Häufig war das Kürbispüree sehr feucht, der Kuchen wurde zu kurz gebacken oder noch warm angeschnitten.
Lasse wässriges Püree abtropfen und den fertigen Kuchen vollständig auskühlen.
Welche Herbstrezepte kann ich vorbereiten oder einfrieren?
Muffins und Kastenkuchen lassen sich gut portionsweise einfrieren.
Apfel-Zimt-Schnecken sollten möglichst ohne Guss eingefroren werden. Die Galette und der Crumble schmecken dagegen frisch beziehungsweise am folgenden Tag am besten.
Fazit: 5 unterschiedliche Backideen für den Herbst
Kürbis, Apfel und Zimt lassen sich sehr unterschiedlich kombinieren.
Die Kürbis-Zimt-Muffins eignen sich für einen unkomplizierten Backnachmittag. Apfel-Zimt-Schnecken benötigen durch den Hefeteig mehr Zeit, während sich der Kastenkuchen gut vorbereiten und portionsweise einfrieren lässt.
Die Galette verbindet einen mürben Rand mit Kürbispüree und dünnen Apfelscheiben. Der Crumble ist dagegen ein warmes Dessert mit weicher Fruchtfüllung und knusprigen Streuseln.
