Sechs verschiedene Haselnuss-Plätzchen auf einem weihnachtlich dekorierten Tisch – Schoko, Nougat-Sterne, Zimt, Schneebälle, Dattel-Kekse und Karamell-Taler

Die 6 besten Haselnuss-Plätzchen – einfach & unwiderstehlich

Jedes Jahr nehme ich mir vor: „Dieses Weihnachten kaufst du keine Kekse aus der Dose!“ – und jedes Jahr lande ich doch bei diesen Supermarkt-Plätzchen, die nach Pappe und Kindheitstrauma schmecken. Lol. Aber diesmal nicht! Haselnuss-Plätzchen sind nämlich die geheimen Stars jeder Weihnachtsbäckerei. Sie sind knusprig, zart und haben dieses unverwechselbare nussige Aroma, das sofort nach Advent, Kerzenlicht und „Last Christmas“ im Radio schreit.

Und das Beste: Ich hab für dich 6 Rezepte gesammelt, die wirklich easy sind – auch wenn du eigentlich schon genug Stress mit Geschenke einpacken, Adventskranz retten und Glühwein überleben hast.


Kurzbeschreibung

Diese 6 Haselnuss-Plätzchen sind dein Rettungsanker in der Weihnachtsbäckerei: schnell gemacht, super nussig und mit kleinen Extras (Schoko, Nougat, Karamell), die dich zur absoluten Plätzchen-Legende machen.


Portionen & Zeit

Ca. 40 Stück | Arbeitszeit: 25 Minuten | Gesamtzeit: 1 Stunde


Rezept 1: Schoko-Haselnuss-Plätzchen

Zutaten

  • 130 g gemahlene Haselnüsse
  • 2–3 EL Kakaopulver
  • 150 g weiche Butter
  • 120 g Zucker
  • 140 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • Puderzucker zum Bestäuben
Schoko-Haselnuss-Plätzchen

Zubereitung

  1. Ofen auf 170 C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Trockene Zutaten in einer Schüssel* mischen. Butter und Zucker hinzufügen und alles schnell zu einem Teig kneten.
  3. Kleine Kugeln formen, leicht plattdrücken und aufs Blech legen.
  4. 18–20 Minuten backen, abkühlen lassen, mit Puderzucker bestäuben.

Tipps & Variationen

  • Haselnüsse vorher rösten – das Aroma wird wow.
  • Fertige Plätzchen in dunkle Schokolade tauchen.
  • Dinkelmehl macht sie etwas knuspriger.

WTF-Fakt

Wusstest du, dass Haselnüsse zu den ältesten Kulturpflanzen Europas gehören? Schon die Steinzeit-Menschen haben genascht – ohne Pinterest, ohne Glühwein.


Rezept 2: Haselnuss-Nougat-Sterne

Zutaten

  • 200 g Mehl
  • 100 g gemahlene Haselnüsse
  • 100 g Puderzucker
  • 200 g kalte Butter
  • 200 g Nuss-Nougat
  • 50 g gemahlene Haselnüsse (für die Füllung)

Zubereitung

  1. Alle Zutaten zu einem Mürbeteig kneten, 30 Min. kaltstellen.
  2. Teig ausrollen, Sterne ausstechen, 8–10 Min. backen.
  3. Abkühlen lassen, mit Nougat bestreichen, zusammensetzen, mit Nuss dekorieren.
Haselnuss-Nougat-Sterne

Tipps & Variationen

  • Nougat kann durch Marmelade ersetzt werden.
  • Sternen-Upgrade: Glasur und Glitzerstreusel drauf – Weihnachtsbaum deluxe.

Anekdote

Ich hab diese Sterne einmal mit flüssigem Nougat gemacht, das am Ende überall gelandet ist – auf dem Hemd, im Bart, sogar im Handy. Trotzdem: 100 % Empfehlung.


Rezept 3: Vegane Haselnuss-Zimt-Kekse

Zutaten

  • 200 g gemahlene Haselnüsse
  • 100 g Mehl (oder glutenfrei)
  • 80 g Kokosöl
  • 80 g Zucker oder Kokosblütenzucker
  • 1 Banane (zerdrückt, als Ei-Ersatz)
  • 2 TL Zimt
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Vanilleextrakt
Vegane Haselnuss-Zimt-Kekse

Zubereitung

  1. Trockene Zutaten mischen, Banane und Öl dazugeben.
  2. Kugeln formen, plattdrücken, 10–12 Min. backen.
  3. Mit Puderzucker bestäuben.

Tipps & Variationen

  • Noch knuspriger mit gehackten Haselnüssen.
  • Banane durch Apfelmus ersetzen.
  • Passt mega zu Chai-Tee.

WTF-Fakt

Zimt war früher teurer als Gold – stell dir mal vor, wie edel deine Kekse jetzt eigentlich sind.


Rezept 4: Haselnuss-Schneebälle

Zutaten

  • 150 g Butter
  • 200 g Mehl
  • 200 g gemahlene Haselnüsse
  • 100 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Puderzucker zum Wälzen
Haselnuss-Schneebälle

Zubereitung

  1. Alles zu einem Teig verkneten, 30 Min. kaltstellen.
  2. Kugeln formen, 12–14 Min. backen.
  3. Noch warm in Puderzucker wälzen.

Tipps & Variationen

  • Mit etwas Zimt im Puderzucker werden sie noch festlicher.
  • In einer Dose halten sie locker 2–3 Wochen.

Anekdote

Ich nenne die „Danger Balls“. Weil man denkt: „Ach, nur einen.“ Und plötzlich ist die Dose leer.


Rezept 5: Glutenfreie Haselnuss-Dattel-Kekse

Zutaten

  • 150 g gemahlene Haselnüsse
  • 100 g gehackte Haselnüsse
  • 100 g entsteinte Datteln
  • 150 g glutenfreies Mehl
  • 2 EL Ahornsirup
  • 1 Ei (oder Leinsamen-Ersatz)
  • 50 g Kokosöl
  • 1 TL Zimt
Glutenfreie Haselnuss-Dattel-Kekse

Zubereitung

  1. Datteln pürieren, mit Nüssen, Öl, Ei und Sirup verrühren.
  2. Mehl und Zimt unterkneten.
  3. Kugeln formen, 12–13 Min. backen.

Tipps & Variationen

  • Wer’s süßer mag: Schoko-Stückchen dazu.
  • Saftig bleiben sie in einer Dose mit Backpapier zwischen den Lagen.

WTF-Fakt

Datteln haben mehr Kalium als Bananen – und trotzdem tun sie so, als wären sie nur süße Trockenfrüchte.


Rezept 6: Haselnuss-Karamell-Taler

Zutaten

  • 150 g Haselnüsse
  • 100 g Zucker
  • 3 EL Wasser
  • 1 EL Honig
  • 50 g Zartbitterschokolade

Zubereitung

  1. Haselnüsse im Ofen rösten, Schale abrubbeln.
  2. Zucker karamellisieren, Wasser + Honig zugeben.
  3. Nüsse unterrühren, kleine Häufchen auf Backpapier setzen.
  4. Unterseite in Schokolade tauchen.
Haselnuss-Karamell-Taler

Tipps & Variationen

  • Mit grobem Salz bestreuen – süß-salzig = next level.
  • Auch mit Mandeln oder Cashews genial.

Anekdote

Ich hab die mal als Geschenk gemacht – Fazit: Keine kam je beim Empfänger an, weil ich sie vorher alle selbst gegessen hab.


Aufbewahrung & Haltbarkeit

  • In Blechdosen: 2–3 Wochen
  • Schneebälle & Sterne bleiben besonders lange frisch
  • Glutenfreie Kekse lieber in 7 Tagen aufessen (halten nicht so lange)

Nährwerte (grobe Schätzung, pro Stück)

  • Schoko-Haselnuss: 110 kcal
  • Nougat-Sterne: 120 kcal
  • Vegane Zimt-Kekse: 100 kcal
  • Schneebälle: 115 kcal
  • Dattel-Kekse: 95 kcal
  • Karamell-Taler: 125 kcal

Serviervorschläge

  • Auf einem weihnachtlichen Teller mit Tannenzweigen dekorieren
  • In Cellophan-Tütchen als Geschenk verpacken
  • Mit heißem Kakao oder Glühwein servieren

Einkaufsliste (für alle 6 Rezepte)

Frisches

  • Eier
  • Banane

Trockenwaren

  • Mehl
  • Zucker, Puderzucker
  • Kakaopulver
  • Zimt
  • Vanillezucker
  • Datteln

Kühlung

  • Butter oder Margarine
  • Kokosöl

Extras

  • Haselnüsse (gemahlen, gehackt, ganz)
  • Nougat
  • Honig
  • Zartbitterschokolade

Fazit

Egal ob du Team Schoko, Team Nougat oder Team „Danger Ball“ bist – diese 6 Haselnuss-Plätzchen retten dir Weihnachten. Sie sind schnell gemacht, bringen die Wohnung zum Duften und machen dich offiziell zum Plätzchenhelden.

Also: Schürze umbinden, Ofen anwerfen und losbacken. Dein innerer Weihnachts-Backprofi wartet nur darauf, rauszukommen.

P.S.: Wenn du noch mehr Keks-Inspiration willst, schau dir auch meinen Artikel über Haselnuss-Makronen an – die perfekte Ergänzung für deine Keksdose.

Meine Backhelfer für perfekte Haselnuss-Plätzchen

Ganz ehrlich: Ohne die richtigen Helferlein hätte ich beim Plätzchen-Backen schon längst das Handtuch geworfen. Hier sind meine Favoriten, die ich jedes Jahr aus der Schublade ziehe:

  1. Mixer*
    Ich sag dir: Datteln per Hand zerdrücken? Vergiss es. Mein Mixer hat bei den glutenfreien Haselnuss-Dattel-Keksen den Job in Sekunden erledigt. Ohne ihn wäre ich wahrscheinlich noch bis Ostern am Pürieren.
  2. Ausstechformen-Set (Sterne, Herzen, Schneeflocken)*
    Ich hab mir dieses Set letztes Jahr gegönnt – oh mein Gott, die Nougat-Sterne sehen damit plötzlich aus wie vom Bäcker. Kleiner Tipp: Schneeflocken sind mein Geheimtrick für den Wow-Effekt.
  3. Backmatten aus Silikon*
    Früher hab ich gefühlt eine halbe Küchenrolle Backpapier verbraucht. Seit ich Silikonmatten habe, rutschen die Schneebälle easy runter, nix klebt, und ich spare mir das Zuschneiden. Lol, das glaubt mir keiner.
  4. Sieb / Puderzucker-Streuer*
    Kennst du das? Du willst Plätzchen mit Puderzucker bestäuben – und am Ende sieht die Küche aus wie ein Skigebiet. Mit so einem Streuer verteilt sich der Zucker perfekt, egal ob bei den Schneebällen oder den Schoko-Haselnuss-Plätzchen.
  5. Praktisches Nussknacker-Set*
    Ich hab’s beim Karamell-Taler ausprobiert: frisch geknackte Haselnüsse, leicht angeröstet – und plötzlich schmecken die Plätzchen wie Gourmet-Gebäck. Der Unterschied ist wirklich riesig.

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